Umwelt

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CFS® – CarbonFaserStein – ist ein Verbund-Werkstoff aus Natur- oder Kunststein und Carbonfaser (geschützt durch internationale Patente und Markenanmeldungen).

CFS® ist ein gutes Beispiel dafür, was an neuem Potenzial mit neuen Hybridwerkstoffen aus ganz anderen, als rein technischen, Blickwinkeln entsteht:

1. Energie sparen

Die Herstellung der heute verwendeten Bau- und Konstruktionsmaterialien wie massiver Stahl, Aluminium und massiver Beton erfordern große Mengen an Herstellungs-Energie.

CO2 wird dabei in zunehmendem Maße freigesetzt. Der Ausstoss von klimaschädlichen Gasen sinkt nicht, er steigt derzeit dramatisch durch die Expansion der Volkswirtschaften in China und Indien. Gleichzeitig wird Raubbau an den wichtigsten Ressourcen der Erde betrieben, zu Land durch das Abholzen von Regenwäldern und zu Wasser durch übertriebenen Fischfang und Verseuchung der Lebensgrundlage in den Meeren durch Öl und andere schädliche Stoffe wie die Übersättigung der Meere mit CO2.

Wichtig wird für die kommenden Generationen neue Mechanismen zu entwickeln mit dem Ziel, diesen Raubbau zu beenden, ohne gleichzeitig die industrielle Weiterentwicklung als Basis für den Wohlstand aller Menschen zu gefährden und damit den Weltfrieden aufs Spiel zu setzen. Dieser Prozess muss bereits jetzt eingeleitet werden, damit möglichst wenig Zeit verloren geht.

Dass dieses Ziel keine Utopie sein darf, wird belegt durch die vielfach durch entsprechendes Handeln manifestierte und derzeit gelebte Utopie, nach der ein Planet grenzenloses Wirtschaftswachstum einerseits, und wachsende Armut andererseits verkraften kann.

Das Max-Planck-Institut in Hamburg (MPIM, www.mpimet.mpg.de ) betreibt weltweit die grösste Linux-basierte Datenbank, welche in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Klimarechenzentrum betrieben wird, um Klimadaten zu speichern und auszuwerten (www.co2-handel.de/article207_1027.html ).

Das MPIM hat bei seinen Berechnungen auf Supercomputern der neuesten Generation ermittelt, wie sich die Erhöhung der mittleren Atmosphärentemperatur in den kommenden Jahrzehnten entwickelt und diese Ergebnisse bereits am 28.9.2005 erstmals der Öffentlichkeit auszugsweise präsentiert. Mittlerweile sind 6 Jahre vergangen, in denen nicht wirklich nachhaltig viel passiert ist, bis auf die Installation einer wachsenden Zahl an Windkraftanlagen. Wir werden mehr davon brauchen, aber auch das wird nicht reichen, den derzeit wachsenden Energiebedarf zu decken.

Demzufolge muss etwas unternommen werden, um nicht nur saubere Energiequellen zu entwickeln, sondern auch um Energie zu sparen. Energieverbrauch muss an allen Fronten gesenkt werden.

In verschiedenen Fernsehsendungen jüngster Zeit wird Dr. Mojib Latif zitiert, der uns erklärt, was durch die Klimaveränderung mit großer Wahrscheinlichkeit auf uns zukommt.

SCT® ist ein Werkstoff-System, das möglicherweise das Potenzial hat, bei der Lösung der Energie-Probleme zumindest eine kleine Rolle mitspielen zu können.

Das Deutsche Klimarechenzentrum war eine der ersten Stellen für eine einfache CFS®-Anwendung mit einer dünnen und leichten Gedenktafel aus Carbonfaser-verstärktem Granit (Blue-Eyes) am Eingang des Rechnerraums im Geomatikum in Hamburg anlässlich der Einweihung des dort 2002 installierten Supercomputers samt Datenbank am DKRZ.

2. Schonung der Ressourcen

Der Rohstoff Granit ist in unerschöpflichen Mengen auf diesem Planeten vorhanden. 44% des Erdgesteins in der Erdkruste ist Hartgestein. Ein winziger Teil davon reicht aus, um die gesamte benötigte Menge an Bau- und Konstruktionsmaterialien für die nächsten tausend Jahre zu liefern. Der zweite benötigte Baustein Carbonfaser besteht fast zu 100% aus Kohlenstoff, ebenfalls in fast unerschöpflichen Mengen vorhanden – derzeit zuviel in der Atmosphäre -, wobei die Carbonfaser derzeit leider noch aus synthetischen Fossil-Ölen hergestellt wird. Es gibt aber Aussicht darauf, dass auch Carbonfaser künftig aus Bio-Ölen herstellbar wird, die dann das Potenzial bekommt CO2 zu binden. Zumindest in Deutschland arbeitet die chemische Industrie an solchen Lösungen.

3. langfristig vielversprechende Aussichten
für echten Technologie-Transfer

Stein – massiver Granit – ist in guter Qualität insbesondere auch in den Entwicklungszonen des Planten in unbegrenzten Mengen vorhanden. Mit der Förderung des Abbaus von Granit könnten viele Arbeitsplätze in den Ländern entstehen, in denen derzeit niemand einen Plan hat, wie man Arbeitsplätze in ausreichender Zahl schaffen kann. Pflanzenfasern würden ausreichen, um einfache Hauswände am Fliessband zu produzieren. Auch diese können in sich entwickelnden Ländern angebaut und zu Fasergewebe verarbeitet werden.

Insbesondere in diesen Ländern fehlt es derzeit an essentiellen Ressourcen, wie Baumaterialien für den Bau von langlebigen und stabilen Häusern, um den Menschen ein Dach über dem Kopf zu schaffen und das Gefühl eines zu Hause zu geben.

Bis es so weit ist, ist ein langer Weg zu gehen, den man aber schon heute beginnen kann, wenn der politische Wille das erlaubt.

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